Musik & Lyrik

                            

                                                               Titel                                                                       Titel


Kassiber - aus dem Geist geschmuggelt

 

 
Tosende Menge aus heißgelaufenen Leibern. Ich laß sie an mir vorüberzieh‘n. Beginne, in allen Verwandtschaft zu ahnen. In den Gebückten, den Mütterlichen, dem Großmaul und dem kleinen Fratz. Du bist schon lange fort.
Meine Besonderheiten schmelzen bedenklich in der Masse dahin.
Komm schnell, schnell und lächle mich heraus - sonst werde ich furchtbar beliebig...

 

 
Komm nur, komm, nur Mut. Laß die Zweifel fliegen, auch sie brauchen Luft. Die Tage werden langsam länger. Genug Zeit also, einen Fluchtplan auszudenken. Dreh dich, dreh dich weiter. Ich schaue deinen Kreisen zu. Halt mich im Schatten. Wenn du rufst, tret ich in dein Licht.
Vielleicht schalt ich das meine an.


 
Gib mir nichts oder schenk‘ mir alles. Ein wenig ist gefährlich.
Ich laß dich die Leine um mich legen. Darfst mich lenken für eine Zeit. Doch wenn die Stille sanft an unsern Tiefen rührt, mach ich mich los und werd‘ dich fluten. Dann wirst du treiben in mir, die  Stürme spür‘n und dich glücklich an mein Ufer retten. Wenn ich es dir biete.


 Tausendfach ersehnt und nie geglaubt.

Wie ein junges Raubtier, das die erste Beute reißt. Zu verwundert, um sie aufzufressen.
So bekam ich dich.
Reg‘ dich nicht, senke deinen Blick in unser Glück.
Mit dir an meiner Seite beiß ich den Mond wie einen Apfel und kriech durchs kleinste Mauseloch!